Bye, bye Dubai! Welcome to Abu Dhabi!

Für die meisten Athleten und Betreuer unserer Delegation hieß es heute Vormittag Abschied nehmen von Dubai. Das Host-Town-Programm ist vorbei, nun beginnt der sportliche Ernst bei den Special Olympics World Summer Games 2019. Einzig und allein unsere Schwimmer und Leichtathleten bleiben in Dubai und bestreiten ihre Wettkämpfe in der Metropole. Sindy Jansenberger und Dominik Maier (beide Steiermark), Alexander Dick und Martin Schirnhofer (beide Salzburg) sowie Christine Werkovits und Stefan Holzinger (beide Burgenland) treten in der Leichtathletik an. Aus Vorarlberg kommen die Schwimmer: Gabriele Kopf, Michaela Klocker, Nicola Maitz, Fabian Groß, Johannes Summer und Hakan Alkis kämpfen im beeindruckenden Hamdan Sports Complex um die Medaillen.

Alle anderen aber übersiedelten nach Abu Dhabi. Vier Busse machten sich am Vormittag vom Rove Healthcare City Hotel, das in den letzten Tagen unsere schöne Heimat war, auf den Weg in die Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate. In vier verschiedenen Hotels sind unsere Athleten, ihre Betreuer und Unified-Partner untergebracht. Je nachdem, wo sich ihre Wettkampfstätten befinden – es wurde bei der Hotelzuteilung versucht, dass die Sportler keine weiten Wege bis zu den Venues zurücklegen müssen. Was definitiv gelungen ist, denn die Judokas oder Tischtennisspieler zum Beispiel müssen von ihrem Hotel aus bloß über die Straße gehen und sind bereits im ADNEC (Abu Dhabi National Exhibition Centre), wo ihre Bewerbe stattfinden.

Das ist nur einer der schönen Vorteile, die bei den World Games in Abu Dhabi zu erkennen sind. Bis dato muss man den Organisatoren ja auf jeden Fall ein großes Lob aussprechen. Eine Veranstaltung in dieser Dimension (192 Nationen, 7.500 Athleten) aus dem Hut zu zaubern, ist nicht einfach. Man sieht aber, dass sich alle, die irgendwie an den Spielen beteiligt sind (auch die Volunteers) extrem freundlich und hilfsbereit sind, ständig bemüht, eine Lösung zu finden – oder anders formuliert: Das besondere Flair von Special Olympics ist bereits spürbar. Auch wenn Abu Dhabi eine Metropole ist, wird man die Atmosphäre merken, davon gehen wir aus. Und wenn erst die Eröffnungsfeier vorbei ist und die „Flamme der Hoffnung“ im Zayed Sports City Stadium brennt, dann wird man das noch viel mehr spüren.

Wie geht’s nun für unsere Sportler weiter? In den nächsten beiden Tagen (12. und 13. März) finden viele Divisionings statt. Das bedeutet, sie werden aufgrund ihrer gezeigten Leistungen, die sie an diesen Tagen erbringen müssen, in Levels eingeteilt, also in Leistungsstufen. Erst danach gehen die Wettkämpfe um die Medaillen über die Bühne. Wer wann wo und gegen wen antreten muss – ja das wird in den nächsten Stunden und Tagen in den einzelnen Coaches-Meetings, die auch einen wichtigen Teil bei solchen World Games einnehmen, bestimmt. Es wird also viel geplant und eingeteilt – und hoffentlich halten diese Pläne auch...

Übrigens: Unsere vier Tanzsportler – Elisabeth Waltersdorfer und Florian Ptak sowie Lena Strohriegel und Markus Faymann – waren heute noch schnell auf dem Burj Khalifa. Man kehrt Dubai ja nicht den Rücken, ohne auf dem höchsten Gebäude der Welt gewesen zu sein... ;-) Tolle Fotos von den Tänzern gibt es auf unserer Flickr-Seite: https://www.flickr.com/photos/so-austria/albums

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