Starke Vorstellungen bei den Divisionings!

Ein Tag noch... dann werden die Special Olympics World Games eröffnet! Heute war wieder ein ereignisreicher Divisioning-Tag angesagt, unsere Athleten waren an den verschiedensten Sportstätten im Einsatz. Begonnen hat es heute mit den Golfern, die in Abu Dhabi zu Frühaufstehern werden und bereits um kurz vor 8 Uhr ihr Training auf der Driving Range begannen.

Auch unser Boccia-Pärchen Walpurga Maier und Werner Maitz musste früh aus den Federn, denn bereits um 9 Uhr war das Divisioning angesagt. Ihr Trainer Arnold Struggl war ziemlich vorsichtig mit einer Prognose und wurde dann von den beiden mehr als überrascht. Walpurga und Werner waren extrem gut drauf und bewiesen im Divisioning sehr viel Feingefühl und setzten die Kugeln immer wieder sehr nahe zum Pallino (Setzkugel). Wie es den beiden Kärntnern, die auch privat ein Ehepaar sind, im Bewerb ergehen wird, sehen wir dann am Samstag.

Divisionings hatten auch unsere Judokas aus Niederösterreich. Aus dem ursprünglichen Sextett wurde ja kurz vor Abflug ein Quintett, weil Michael Holub aus Verletzungsgründen nicht antreten kann. Die fünf werden auf der Matte im ADNEC auf jeden Fall eine gute Figur machen – weil sie sicherlich das schönste Outfit haben. Rote Linien zieren ihre Hosen – und symbolisieren somit die österreichische Flagge. Eine coole Idee, die sich Trainer Dogan Yeter da einfallen hat lassen ;-)

Ganz besondere Freude, endlich wieder aufs Boot gehen zu können, hatten unsere Segler. Nach dem gestrigen Training stand bei ihnen heute das Divisioning auf dem Programm. Unsere Segelmannschaft besteht ja aus Athleten aus drei Bundesländern (Vorarlberg, Kärnten und Steiermark), dass Österreich eine Segelnation ist, wurde schon des Öfteren bewiesen. Auch bei Special Olympics World Games zählen die Segler zu den Medaillenfavoriten. Warum sollte das also hier anders sein? Beeindruckende Bilder von unserem GEPA-Fotografen gibt es auf unserer Flickr-Seite!

Unsere Tennisspieler Barbara Pölzl und Sascha Rössl mussten auch heute noch einmal im Divisioning ran. Wie gestern gab's für die beiden drei Siege bei einer Niederlagen. Trainer Martin Galler war hoch zufrieden damit – daher lud er die beiden zum Sightseeing in die beeindruckende Sheikh Zayed Moschee ein. Dort hätten sie beinahe unsere Fußballer getroffen – die waren nämlich später auch noch dort... ;-)

Währenddessen kämpften unsere Tischtennisspielerinnen Denise Renate Stüblo und Shiina Lechner im Divisioning gegen ihre Gegnerinnen – und hielten sich wacker. Drei Siege konnten die beiden erringen, was in dieser Form nicht zu erwarten war. Die Konkurrenz im Tischtennis ist nämlich schon enorm! Wer sich Fotos von den beiden erwartet, der muss enttäuscht werden. Es gibt hier im ADNEC nicht viele Punkte, die man kritisieren kann – aber die Fotoposition für die Fotografen beim Tischtennis ist so einer... Es ist quasi unmöglich, die Athleten zu fotografieren. Da sollte sich der Veranstalter noch etwas überlegen, sonst wird es einige enttäuschte Gesichter geben.

Dafür wird es wiederum beim Radfahren großartige Bilder geben. Ihre Bewerbe finden ja auf dem Yas Marina Circuit statt. Also auf der Formel-1-Strecke von Abu Dhabi. Heute stand das Warm-Up auf dem Programm – nein, nicht für die Formel-1-Boliden, sondern für die Radfahrer! ;-) Und dass sie endlich in die Pedale treten durften, konnte man Susanne Kramer und Günter Mayrhuber und ihrem Trainer Patrick Oriold von den Augen ablesen!

Auch in Dubai waren die Österreicher heute fleißig im Einsatz. Für große Augen sorgte die riesige Schwimmhalle im Hamdan Sports Complex bei unseren Vorarlberger Schwimmern Gabriele Kopf, Nicola Maitz, Michaela Klocker, Fabian Groß, Johannes Summer und Hakan Alkis. 2010 sind dort die Weltmeister ermittelt worden, neun Jahre später dürfen sie dort ihre Special-Olympics-Medaillengewinner küren. Schon ein tolles Erlebnis für sie alle – umso motivierter gehen sie an die Wettkämpfe ran. Und das Divisioning heute hat schon einiges versprochen. Mit unseren Schwimmern ist auf jeden Fall ganz stark zu rechnen. Sie bereiten sich unter den Trainern Helmut Fessler und Petra Burtscher schon mehr als ein Jahr auf diese Spiele vor. „Wir sind gerüstet für die Wettkämpfe, die Zeiten, die wir vorm Divisioning angegeben haben, haben alle geschafft. Wir sind optimistisch, dass wir unsere Ziele erreichen können“, erklärt Fessler, der aber auch zugeben muss: „Hier sind viele ganz starke Schwimmer aus anderen Nationen dabei. Die Erkenntnis ist sicherlich, dass wir vielleicht doch ein bisschen mehr trainieren müssten...“ In diesem Video kann man Eindrücke vom Schwimmevent in Dubai gewinnen. Und Fotos gibt es auch genügend – auf unserer Flickr-Seite!

Bei den Leichtathleten war heute lediglich Christine Werkovits im Schlagballwurf im Divisioning dabei. 6,32 Meter war ihre beste Weite, damit kann unsere älteste Teilnehmerin in der Delegation auf jeden Fall zufrieden sein.

Am Abend hieß es dann in der New York University noch „Bühne frei“ für unsere Tänzer. Lena Strohriegel und Markus Faymann sowie Elisabeth Waltersdorfer und Florian Ptak bestritten ihr Divisioning und wollen am nächsten Mittwoch zeigen, dass der Demonstrationsbewerb Tanzsport mit Sicherheit das Zeug dazu hat, in Zukunft ins offizielle Programm aufgenommen zu werden.

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