Kärntner Snowboarder landen bei X-Games im Mittelfeld

X-Games Aspen Gruppenfoto_Foto Peter Muhlbock
gemeinsames Gruppenfoto bei den X-Games in Aspen/USA - Foto: Peter Muhlbock

Mit einem zufriedenstellenden Ergebnis bei den X-Games in Aspen (Colorado/USA) machen sich Kärntens Special Olympics-Sportler Niko Beer und Mario Horn sowie Trainer Jonas Seebacher (alle Diakonie de la Tour Treffen) auf die Heimreise.

Die Kärntner Teilnehmer der Special Olympics World Games 2017 in Graz, Schladming und Ramsau am Dachstein (14.-25. März 2017) wurde von den Organisatoren der X-Games eingeladen, um an einem Special Olympics Unified-
Bewerb (Riesentorlauf) teilzunehmen. Sie maßen sich mit den besten Snowboardern der Special Olympics Szene.

Prominente Unified-Partner

Unified bedeutet, dass den Sportlern Athleten ohne Beeinträchtigung zugelost wurden. Die Special Olympics-Athleten fuhren ihren Durchgang. Danach deren Partner. Die Zeiten Beider wurden zusammengezählt und entsprechend gewertet.
Sowohl Niko Beer als auch Mario Horn durften sich über Größen der Snowboard-Szene als Partner freuen.
Niko Beer bekam Kevin Pearce an die Seite gestellt. Der US-Amerikaner hat seine professionelle Laufbahn bereits beendet. Pearce war der bisher einzige Snowboarder, der zwei „Air & Style“ in einer Saison in Serie gewinnen konnte. In der Saison 2007/2008 gewann er die TTR World Snowboard Tour. Beer und Pearce landeten auf dem 4. Platz. Ein Zehntel fehlten dem Duo auf eine Bronzemedaille.

Mario Horn fuhr mit der Villacherin Anna Gasser. Gasser ist ebenfalls keine Unbekannte. Bei der Snowboard-Weltmeisterschaft 2015 am Kreischberg erreichte sie Platz 2 (Slopestyle). Für Aufsehen sorgte Gasser bereits 2013, als sie als erste Frau überhaupt den „Cab Double Cork 900“ (doppelter Rückwärtssalto mit halber Drehung) schaffte. Im Rahmen der diesjährigen X-Games gewann sie Silber im Big Air-Bewerb. Zusammen mit Horn fuhr sie auf Platz fünf.

„Für Niko und Mario war die Teilnahme etwas ganz Besonders. Sie konnten sich mit den Besten messen. Es war eine tolle Vorbereitung auf die Weltspiele im eigenen Land“, zeigt sich Trainer Seebacher zufrieden.

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