Leichtathletikmeisterschaft im Zeichen von Special Olympics

2. Nationale Special Olympics Leichtathletik-Meisterschaft in Klagenfurt - Foto KK/Herzschlag
2. Nationale Special Olympics Leichtathletik-Meisterschaft in Klagenfurt - Foto KK/Herzschlag

Vom 10. bis 11. Juni 2016 veranstaltet der Verein „Special Olympics – Herzschlag Kärnten“ in Klagenfurt die Nationalen Special Olympics Leichtathletik-Meisterschaft.

Die Klagenfurter Leopold Wagner Arena war wieder Austragungsort der 2. Nationalen Special Olympics Leichtathletikmeisterschaften – veranstaltet vom Verein Special Olympics – Herzschlag Kärnten.

150 Sportler und über 50 Trainer haben sich in den Bewerben 50m Lauf, 100m Lauf, 400m Lauf, Schlagball, Weit- und Standweitsprung im Rahmen der Regeln von Special Olympics gemessen. „Wir konnten die Teilnehmerzahl im Vergleich zum Vorjahr geringfügig steigern. Und das, obwohl sich viele Sportler zeitgleich bereits auf die Special Olympics World Winter Games 2017 in Graz, Schladming und Ramsau vorbereiten“, zeigt sich Landessekretär Erich Hober zufrieden.

Reglement von Special Olympics

In allen Bewerben gibt es so genannte Vorbewerbe (männlich, weiblich, männlich 45+, weiblich 45+). In diesen Vorbewerben werden die Schnellsten bzw. Besten ermittelt. „Bei Laufbewerben beispielsweise werden die schnellsten Zeiten zusammengefasst. Diese Sportler messen sich in weiterer Folge im Finalbewerb. Jene Sportler mit langsameren Zeiten treten ebenfalls noch einmal gegeneinander an. Gleich verhält es sich bei den Bewerben wie Schlagball, Weit- und Standweitsprung“, erklärt Heinrich Olsen (Sportdirektor Special Olympics Österreich). Damit nicht taktiert werden kann, muss jeder Sportler innerhalb des für jeden Bewerb vorgesehenen 15 Prozent-Zeitlimits bleiben. „Werden diese 15 Prozent überschritten, wird der Sportler disqualifiziert. So muss jeder Sportler bei jedem Start seine volle Leistung bringen. Ein Taktieren wird dadurch verhindert“, sagt Olsen. Jeder Athlet darf an maximal zwei Disziplinen teilnehmen.

Volunteers – Auch aus Deutschland

Um eine Sportveranstaltung dieser Größenordnung durchführen zu können, bedarf es eines zuverlässigen Teams. Der Verein „Special Olympics – Herzschlag Kärnten“ darf mit Stolz sagen, dass es eine große Gruppe an Sympathisanten gibt, die sich bei derartigen Veranstaltungen in den Dienst der guten Sache stellen. Auch für die Special Olympics Leichtathletikmeisterschaft konnte der Verein aus einem großen Pool an Volunteers schöpfen. „In Zeiten wie diesen wird es immer schwieriger, Freiwillige zu finden, die ihre wertvolle Zeit dafür opfern. Unseren Volunteers können wir nicht genug danken “, sagt Hober.

Wolfgang Köhler und Mandy Disse reisen extra für die Leichtathletikmeisterschaft aus Deutschland an. Sie waren bei den Nationalen Sommerspielen 2014 und der ersten Ausgabe der Leichathletikmeisterschaft 2015 bereits als Volunteers im Einsatz.

Hohe Sympathiewerte genießen die Sportveranstaltungen für Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung unter anderem bei der HLW des Kärntner Caritasverbandes. Mag. Gerit Köller und rund 30 Schüler der HLW werden als Volunteers im Einsatz sein.

KLC Klagenfurt - Treuer Partner

Bei der Durchführung der Special Olympics Leichtathletikmeisterschaft ist Know-how aus dem Bereich des Leichtathletiksports gefragt. Hier konnte der Klagenfurter Leichtathletik Club KLC (Obfrau Betina Germann) als Partner gewonnen werden. „Der KLC ist einer der erfolgreichsten Leichtathletikvereine Österreichs und unterstützt uns bei der Durchführung der Bewerbe“, zeigt sich Hober dankbar.

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