Law Enforcement Torch Run®

Law Enforcement Torch Run® (LETR)

Der „Law Enforcement Torch Run®“ zugunsten von Special Olympics setzt sich aus einer Reihe von internationalen Stafettenläufen von Polizeibeamten im Vorfeld der SO-Weltspiele aller Bundes- oder Landesorganisationen zusammen. Im Verlauf dieser Stafettenläufe sammeln die Polizeibeamten Geld für ihre jeweiligen Special Olympics Landesverbände.

Der „Law Enforcement Torch Run®“ ist sowohl die bedeutendste Spendenaktion von Special Olympics als auch das wichtigste Mittel zur Bewusstseinsbildung in der Öffentlichkeit. 2002 konnten durch diese internationale Aktion mehr als 20 Millionen Dollar für Special Olympics gesammelt werden. Fast 70.000 Polizeibeamte trugen die „Flamme der Hoffnung“ durch 50 Bundesstaaten und 23 Nationen, sammelten Spenden und machten auf Special Olympics aufmerksam. Zusätzlich wurden die Läufer in ihrem Bemühen von tausenden Menschen durch die Sponsoraktion „Adopt-A-Cop“ und durch lokale Spendenaktionen wie beispielsweise die von einem Restaurant durchgeführte Aktion „Tip-A-Cop“ unterstützt. Insgesamt wurden mehr als 240.000 T-Shirts und andere Souvenirs an Zuschauer, Kollegen, Angehörige und Freunde der Polizisten verkauft.

Die Idee zum „Law Enforcement Torch Run®“ entstand 1981, als Richard LaMunyon, der Polizeichef von Wichita im Bundesstaat Kansas, die dringende Notwendigkeit erkannte, Spenden zu sammeln und auf Special Olympics aufmerksam zu machen. Er sah in der Idee eines Stafettenlaufs die Möglichkeit, Polizeibeamte in ihre Gemeinde und in Special Olympics einzubinden. Nachdem in Kansas 3 Jahre lang erfolgreich diese Läufe durchgeführt worden waren, trat LaMunyon mit dieser Idee an den Internationalen Verband der Polizeichefs (IACP) heran. Mit der begeisterten Unterstützung und unter der Federführung des IACP und der gleichzeitigen Beteiligung verschiedenster Polizeiverbände, der Polizeigewerkschaften, der Polizeibeamten auf Bundes-, Landes- und Bezirksebene, der Militärpolizei, der Bundespolizei und der Gefängnisbeamten weitete sich die Aktion 1985 auf 7 Bundesstaaten, 1986 auf 43 und 1996 auf 50 Bundesstaaten und 23 Nationen aus. Für die weiteren Jahre sahen die Pläne eine deutliche Expansion in Europa und Asien vor.

Alle 2 Jahre bilden Polizisten als Vertreter des Torch Run-Verbandes ihres Bundesstaates oder ihres Landes ein „Final Leg Team“, das die olympische Flamme bei den Eröffnungsfeierlichkeiten der Special Olympics Weltspiele überbringt.

Torch Run in Österreich

Nach dem sehr erfolgreichen Verlauf der Special Olympics World Wintergames 1993 in Salzburg und Schladming wurde auch in Österreich im Jahre 1994 die Initiative "Exekutive für Special Olympics" durch den Salzburger Gendarmen Adi Reiter gegründet. Gendarmen und Polizisten machten es sich von nun an zum Ziel, dem amerikanischen Beispiel Folge zu leisten und mitzuwirken, dass


  • auch in Österreich die humanitäre Idee der Special Olympics Bewegung gezielt weiter verbreitet wird und
  • durch verschiedene Aktionen Spendengelder für Special Olympics Österreich zu sammeln.

Die bisher gesammelten Spendengelder stammten:

  • aus dem Verkauf von T-Shirts
  • aus Firmenspenden
  • von Fackelläufen
  • aus einem Gewinnspiel
  • von Veranstaltungen wie Mountain-Bike-Marathon, Laufveranstaltungen und Benefizbällen


Durch zahlreiche positive Medienberichte über die Aktivitäten der Exekutive konnte in den letzten Jahren auch wesentlich dazu beigetragen werden, dass nicht nur die humanitäre Idee von Special Olympics weiterverbreitet wird, sondern auch dass die Akzeptanz und die Toleranz gegenüber Menschen mit mentaler Behinderung in der Bevölkerung erhöht wird.

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