Unsere Geschichte

Die Anfänge von Special Olympics gehen zurück auf das Jahr 1962, als Eunice Kennedy Shriver (Schwester des US-Präsidenten J. F. Kennedy) Sommercamps für Menschen mit mentaler Behinderung organisierte. Eunice merkte sofort, dass körperliche Aktivitäten diesen ganz besonderen Menschen ein bedeutendes Mehr an Lebenschancen vermitteln. Eine Vision, die aus der Fürsorge um ihre Schwester mit mentaler Behinderung, Rosemary, entstanden ist, wurde Wirklichkeit.

Während 1968 bei den ersten Internationalen Sommerspielen von Special Olympics gerade mal 1.000 Sportler aus 2 Ländern (USA, Kanada) teilnahmen, so erreicht Special Olympics mittlerweile 4,2 Millionen Athleten mit mentaler Beeinträchtigung in 170 Ländern.

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Mehr über Eunice Kennedy Shriver

Eröffnungsrede von Eunice Kennedy Shriver bei den Internat. SO-Sommerspielen 1987 in South Bend/USA

„Ihr seid die Sterne und die Welt beobachtet euch. Mit eurer Präsenz sendet ihr eine Botschaft an jedes Dorf, jede Stadt, jede Nation – eine Botschaft der Hoffnung – eine Botschaft des Sieges:
Das Recht auf jedem beliebigen Spielfeld zu spielen? Ihr habt es euch verdient.
Das Recht in jeder beliebigen Schule zu studieren? Ihr habt es euch verdient.
Das Recht einen Job auszuüben? Ihr habt es euch verdient.
Das Recht jedermanns Nachbar zu sein? Ihr habt es euch verdient.
Die Tage der Aussonderung und Trennung sind vorbei!“
(Eunice Kennedy Shriver, 1987)

Special Olympics erreicht Österreich

Seinen Anfang nahm die Umsetzung der Ideen und Visionen von Eunice Kennedy Shriver in Österreich in den 1980er Jahren. Im Jahr 1985 nahmen erstmalig auch drei Athleten aus Österreich an SO-Weltspielen teil.

Eine Etablierung der SO-Bewegung in Österreich fand mit der Gründung des Vereines „Special Olympics Österreich“ mit Sitz in Schladming im Jahr 1993 statt. Im gleichen Jahr trug Österreich die 5. SO-Weltwinterspiele in Salzburg/Schladming aus – es waren dies die ersten SO-Weltwinterspiele außerhalb von Nordamerika.

Durch die Entwicklung eines ausgewogenen Trainings- und Wettkampfprogrammes erreicht Special Olympics Österreich heute ca. 20.000  Sportler über Behindertenorganisationen, Schulen, Familien und Sportvereine.

Dieser Inhalt in Leichter Sprache

Die Meilensteine der Special Olympics Bewegung

Jun. 1962 Mehr Informationen
Gründung des „Camp Shriver“


Eunice Kennedy Shriver eröffnet in ihrem Haus ein Sommercamp für Menschen mit mentaler Behinderung.

Jul. 1968 Mehr Informationen
1. Internationalen SO-Sommerspiele in Chicago/USA


Teilnehmer: 1.000 Athleten aus 2 Ländern (USA, Kanada)

Sportarten: Leichtathletik, Floorhockey und Schwimmen

Dez. 1968 Mehr Informationen
Gründung von „Special Olympics Inc.“

„Special Olympics Inc.“ wird gemäß den Gesetzen des „District of Columbia“ als gemeinnütziger karitativer Verein gegründet. Dem olympischen Geist und seinen Traditionen folgend werden erstmalig Trainingseinheiten und Wettbewerbe in einer Vielzahl von olympischen Sportarten systematisiert.

Aug. 1970 Mehr Informationen
2. Internationalen SO-Sommerspiele in Chicago/USA


Teilnehmer: 2.000 Athleten aus 3 Ländern (USA, Frankreich, Puerto Rico)

Dez. 1971 Mehr Informationen
Genehmigung „Olympics“ durch Olymp. Komitee


Das Olympische Komitee der USA erteilt Special Olympics die offizielle Genehmigung als eine von nur zwei Organisationen in den USA den Namen "Olympics" zu tragen.

Aug. 1972 Mehr Informationen
3. Internationalen SO-Sommerspiele in Los Angeles/USA

Teilnehmer: 2.500 Athleten aus 3 Ländern

Aug. 1975 Mehr Informationen
4. Internationalen SO-Sommerspiele in Mt. Pleasant/USA


Teilnehmer: 3.200 Athleten aus 10 Ländern

Feb. 1977 Mehr Informationen
1. Internationalen SO-Winterspiele in Steamboat Springs/USA


Teilnehmer: 500 Athleten

Sportarten: Ski Alpin, Ski Nordisch, Eisschnelllauf

Aug. 1979 Mehr Informationen
5. Internationalen SO-Sommerspiele in Brockport/USA


Teilnehmer: 3.500 Athleten aus 24 Ländern

1980 Mehr Informationen
ersten Trainingsrichtlinien

Veröffentlichung der ersten offiziellen Trainingsrichtlinien und -programme.

März 1981 Mehr Informationen
2. Internationalen SO-Winterspiele in Smugglers' Notch and Stowe/USA

Teilnehmer: 600 Athleten

Sportarten: Ski Alpin, Ski Nordisch, Eisschnelllauf

Mai 1981 Mehr Informationen
1. Europäischen SO-Sommerspiele in Brüssel/Belgien

Teilnehmer: 2.000 Athleten

Jul. 1983 Mehr Informationen
6. Internationalen SO-Sommerspiele in Baton Rouge/USA

Teilnehmer: 4.000 Athleten aus 51 Ländern

1984
Veröffentlichung der ersten offiziellen Spielregeln
März 1985 Mehr Informationen
3. Internationalen SO-Winterspiele in Park City/USA

Teilnehmer: 750 Athleten aus 12 Ländern

Sportarten: Ski- und Eislaufbewerbe

Jul. 1985 Mehr Informationen
2. Europäischen SO-Sommerspiele in Dublin/Irland

Teilnehmer: 1.500 Athleten aus 12 Ländern

Sportarten: 6 Sommersportarten

1986
Gründung des Vereins „Special Olympics Austria“
Jul./Aug. 1987 Mehr Informationen
7. Internationalen SO-Sommerspiele in South Bend/USA

Teilnehmer: 4.700 Athleten aus 72 Ländern

Sportarten: 14 Sommersportarten

Berichterstattung: 150 Millionen Menschen werden über Zeitschriften erreicht; die Fernsehanstalt ABC widmet erstmalig eine Sondersendung den SO-Sommerspielen während der Hauptsendezeit

Feb. 1988 Mehr Informationen
Special Olympics vom IOC anerkannt

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) sowie Sargent und Eunice Kennedy Shriver unterzeichnen ein historisches Dokument in dem Special Olympics offiziell bestätigt und anerkannt wird.

Jul. 1988 Mehr Informationen
Beginn der Unified Sports®-Programme

Das Programm „Unified Sports®“ nimmt bei der jährlichen Konferenz von Special Olympics in Reno/USA seinen Anfang. Bowling, Volleyball und Softball sind die ersten miteinbezogenen Sportarten.

Apr. 1989 Mehr Informationen
4. Internationalen SO-Winterspiele in Reno/USA

Teilnehmer: 1.000 Athleten aus 27 Ländern

Feb. 1990 Mehr Informationen
SO als erste humanitäre Organisation in Russland

Der Präsident von Special Olympics International, Sargent Shriver, gibt in einer Pressekonferenz den historischen Entschluss der UdSSR bekannt, Special Olympics beizutreten. Special Olympics ist die erste humanitäre Organisation, die ein derartiges Programm in der UdSSR auf nationaler und lokaler Ebene einführt.

Jul. 1990 Mehr Informationen
3. Europäischen SO-Sommerspiele in Strathclyde/England

Teilnehmer: 2.198 Athleten aus 31 Ländern

Sportarten: 11 Sommersportarten

Jul. 1991 Mehr Informationen
8. SO-Weltsommerspiele in Minneapolis/USA

Teilnehmer: 6.000 Athleten aus 91 Ländern

Es ist die weltweit größte Sportveranstaltung des Jahres.

1993
Neuformierung als „Special Olympics Österreich“
März 1993 Mehr Informationen
5. SO-Weltwinterspiele in Salzburg und Schladming/Österreich

Teilnehmer: 1.600 Athleten aus mehr als 50 Ländern

Es sind die ersten SO-Weltwinterspiele außerhalb von Nordamerika.

Jun./Jul. 1995 Mehr Informationen
9. SO-Weltsommerspiele in New Haven/USA

Teilnehmer: 7.000 Athleten aus 139 Ländern

Sportarten: 21 Sommersportarten

Feb. 1997 Mehr Informationen
6. SO-Weltwinterspiele in Toronto/Kanada

Teilnehmer: 2.000 Athleten aus 73 Ländern

Sportarten: 5 Wintersportarten

Jun./Jul. 1999 Mehr Informationen
10. SO-Weltsommerspiele in Raleigh, Durham und Chapel Hill/USA

Teilnehmer: 7.000 Athleten aus 150 Ländern

Sportarten: 19 Sommersportarten

Mai/Jun. 2000 Mehr Informationen
4. Europäischen SO-Sommerspiele in Groningen/Holland

Teilnehmer: 2.000 Athleten aus 53 Ländern

Sportarten: 13 Sommersportarten

März 2001 Mehr Informationen
7. SO-Weltwinterspiele in Anchorage/USA

Teilnehmer: 1.800 Athleten aus 70 Ländern

Sportarten: 7 Wintersportarten

Es ist die größte Sportveranstaltung die jemals in Alaska stattfand.

Jun. 2003 Mehr Informationen
11. SO-Weltsommerspiele in Dublin/Irland

Teilnehmer: 6.500 Athleten aus 150 Ländern

Sportarten: 18 offizielle und 3 Demonstrationssportarten

Es sind die ersten SO-Weltsommerspiele außerhalb der USA und die weltweit größte Sportveranstaltung des Jahres.

Feb./März 2005 Mehr Informationen
8. SO-Weltwinterspiele in Nagano/Japan

Teilnehmer: 1.800 Athleten aus 84 Ländern

Sportarten: 7 Wintersportarten

Es sind die ersten SO-Weltspiele in Asien. Nagano ist die erste Stadt der Welt als Austragungsort der Olympischen Spiele, Paralympics und der Special Olympics Weltspiele.

Okt. 2007 Mehr Informationen
12. SO-Weltsommerspiele in Shanghai/China

Teilnehmer: 7.500 Athleten aus 169 Ländern

Sportarten: 21 Sommersportarten

Feb. 2009 Mehr Informationen
9. SO-Weltwinterspiele in Boise/USA

Teilnehmer: 2.500 Athleten aus 100 Ländern

Sportarten: 7 Wintersportarten

Sept. 2010 Mehr Informationen
5. Europäischen SO-Sommerspiele in Warschau/Polen

Teilnehmer: 1.600 Athleten aus 58 Ländern

Sportarten: 10 Sommersportarten

Jun./Jul. 2011 Mehr Informationen
13. SO-Weltsommerspiele in Athen/Griechenland

Teilnehmer: 7.500 Athleten aus mehr als 170 Ländern

Sportarten: 22 Sommersportarten

Jan./Feb. 2013 Mehr Informationen
10. SO-Weltwinterspiele in PyeongChang/Korea

Teilnehmer: 2.300 Athleten aus 110 Ländern

Sportarten: 7 Wintersportarten

Sept. 2014 Mehr Informationen
6. Europäischen SO-Sommerspiele in Antwerpen/Belgien

Teilenehmer: 2.000 Athleten aus 58 Ländern

Sportarten: 10 Sommersportarten

Jul./Aug. 2015 Mehr Informationen
14. SO-Weltsommerspiele in Los Angeles/USA

Teilnehmer: 7.000 Athleten aus 170 Nationen

Sportarten: 21 Sommersportarten

März 2017 Mehr Informationen
11. SO-Weltwinterspiele in Graz und Schladming/Österreich

Teilnehmer: 3.000 Athleten aus 110 Nationen

Sportarten: 8 offizielle und 1 Demonstrationssportart

Österreich wird das zweite Mal SO-Weltwinterspiele austragen!

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